Plattform Digitale Netze und Mobilität stellt Ergebnisse auf dem Digital-Gipfel 2018 vor

Auch in diesem Jahr war die Plattform Digitale Netze und Mobilität auf dem Digital-Gipfel vertreten, der in Nürnberg stattfand. Die drei Fokusgruppen diskutierten in drei Blöcken über die Plattform-Schwerpunkte Konvergente Netze, 5G und Intelligente Mobilität und legten dabei einen Fokus auf das diesjährige Gipfelthema Künstliche Intelligenz.

Ziel der Veranstaltung unter dem Motto „Schlaue Fahrzeuge, smarte Netze – KI als Enabler für Mobilität und Vernetzung“ war es, herausfinden, was sich in den vergangenen Monaten in den Bereichen Netzinfrastruktur und der Gestaltung der Mobilität der Zukunft getan hat und wie sich Künstliche Intelligenz auf die zukünftigen Entwicklungen auswirken wird.

„Wir brauchen die besten und schnellsten Netze jederzeit und überall für Mobilität 4.0 – und die ist die Grundlage für unseren Wohlstand“, manifestierte Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatsekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, in seiner Eingangs-Keynote. Darauf folgte eine weitere Keynote von Claudia Nemat, Vorständin Technologie und Innovation der Deutschen Telekom AG. Sie betonte, dass es bei der Digitalisierung vor allem darum gehe, dass die immer größeren Daten- und Informationsvolumina vernünftig interpretiert würden und man Entscheidungen herbeiführe müsse, die für die Menschen von Nutzen seien.

Aus dem darauffolgenden anregenden Austausch innerhalb der drei Fokusgruppen ergaben sich weitere Ergebnisse, Forderungen und Wünsche:
Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands braucht eine infrastrukturelle Kraftanstrengung: den weiteren Ausbau leistungsstarker, glasfaserbasierter Netze, sowie den Aufbau der 5G-Netzinfrastruktur. Die zunehmende Komplexität konvergenter Netze und deren Sicherheit verlangt nach KI-basierten Lösungen – hierbei ist aber wichtig, diese Technik transparent und nachvollziehbar anzuwenden. Mit Blick in die Zukunft wurde zudem der Wunsch formuliert, dass die neuen Forschungsrahmenbedingungen anwendungsorientiert sein sollten und darauf basieren sollten, stärker auf Netzwerke zwischen Industrie und Forschung zu fokussieren. Weiterhin kam der Wunsch nach Relevanz im europäischen Kontext auf, nach einer Verstetigung des Themas in der gesellschaftlichen Diskussion mit allen notwendigen Nebenaspekten und vor allem die Hinführung der Jugend zum Thema, um diese zum Mitgestalten zu motivieren.

Falls Sie nicht vor Ort sein konnten, können Sie die Session „Schlaue Fahrzeuge, smarte Netze – KI als Enabler für Mobilität und Vernetzung“ hier anschauen: